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Um den Klimaschutz voranzutreiben und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten wurde im Klimaprogramm Bayern 2020 die Nutzung von erneuerbaren Energien als wesentliches Ziel festgelegt. Das Bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fördet mit dem neuen Programm „BioKlima“ insbesondere den Einsatz von Biomasse zur die Vermeidung von CO2 durch Biomasseheizanlagen.
Gegenstand der Förderung ist die Investition von umweltfreundlichen Biomasseheizanlagen, die kalkulatorisch in 7 Jahren mindestens 500 Tonnen CO2 vermeiden.
Voraussetzung ist, dass die Biomassekessel eine Auslastung von mindestens 2500, bei monovalenten Anlagen 2000 Vollbetriebsstunden pro Jahr erreichen. Als Energieträger sind naturbelassene Holz- und Biomassebrennstoffe oder Holzpellets aus heimischer Prodution zugelassen, die keiner anderen Nutzung entzogen werden. Darüber hinaus ist ein Nachweis über den prognostizierten Energiebedarf sowie über vorhandene Wärmelieferverträge oder- vorverträge für den gesamten Energieverkauf zu führen.
Die Projektförderung wird in Form nicht rückzahlbarer Zuschüße im Wege der Festbetragsfinanzierung gewährt. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der kalkulierten Einsparung an CO2 und bestimmt sich mit 20 Euro pro Jahrestonne über eine Laufzeit von 7 Jahren. Nicht förderungsfähig sind Vorhaben mit einem kalkulierten Förderungbetrag von unter 10.000 Euro.
Dabei ist zu beachten, dass die bewilligten Förderimttel 80% der Investitionssumme bei Mehrfachförderung nicht übersteigen dürfen. Der gewährte Fördersatz aus allen staatlichen Zuwendungen für denselben Zweck liegt bei höchsten 30% der zuwendungsfähigen Aufwendungen.
Die KEWOG Städtebau GmbH führt neben der Planung und Projektierung von Biomassenanlagen Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durch und übernimmt die Erarbeitung von entsprechenden Fördermittelanträgen.
Bei Fragen zum Förderprogramm Bioklima stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Außerdem bietet SETatWork umfassende Informationsmaterialien mit Links zu weiteren von der EU geförderten Projekten sowie internationalen als auch regionalen Unternehmen, Fallbeispiele erfolgreicher Projekte und ein Online-Informationsprogramm auf der Projekt-Homepage: www.setatwork.eu
Bei Fragen zu SETatWork stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Kontakt:
Dipl.-Ing. Josef Konradl
Tel.: 0941 464 19-14
e-mail: konradl@zreu.de
Regensburg, 27. August 2009
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