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ZREU berät die Stadt Schwarzenbach/W im Rahmen des „Interkommunalen Entwicklungskonzepts Naila, Selbitz, Schwarzenbach“ bei energetischen Fragen. Zur Finanzierung von energetischen Sanierungsmaßnahmen hat ZREU die Stadt bei der Antragstellung für das Programm EnModIn (Förderung von Maßnahmen zur energetischen Modernisierung der sozialen Infrastruktur in Gemeinden) unterstützt und die zur Antragstellung nötigen Berechnungen und Unterlagen erstellt. Jetzt erhielt die Stadt den Förderbescheid für Maßnahmen an Grund- u. Hauptschule, Turnhalle u. Schwimmhalle sowie Kindertagesstätte.
Ziel des Programms ist es, öffentliche Gebäude in finanzschwachen Kommunen energetisch zu sanieren und so langfristig die Energiekosten und klimaschädlichen Emissionen zu senken. Saniert werden können Gebäude, die öffentlich genutzt werden unabhängig davon, ob sie im Eigentum der Gemeinde oder privater, kirchlicher oder gemeinnütziger Träger sind.
Von 434 Bewerbungen erhalten 97 Gemeinden Zuschüsse aus dem ''Investitionspakt Bund-Länder-Kommunen''. Das Finanzvolumen für Bayern beträgt zusammen mit dem Anteil des Bundes und der Gemeinden insgesamt 90 Millionen Euro. Damit können 65 Schulen, 25 Kindertagesstätten und 11 Schulturn- bzw. Schwimmhallen energetisch saniert werden", teilte Innenminister Joachim Herrmann am 7. Juli 2008 in München mit.
Angesichts der großen Nachfrage hält Herrmann es für dringend erforderlich, dass der Investitionspakt auch in den kommenden Jahren weitergeführt wird. Bereits am 25. Juni zeigte sich Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin zuversichtlich, dass das Parlament dem Haushaltsvorschlag zur Fortsetzung des Investitionspakts über 2008 hinaus zustimmt. "Die Nachfrage nach Fördermitteln aus dem Investitionspakt übertrifft alle Erwartungen. Das zeigt, dass wir mit dem Programm ins Schwarze getroffen haben. Der Investitionsbedarf in den Kommunen ist enorm. Es ist klar: wir müssen den Investitionspakt über 2008 hinaus fortsetzen. Dafür setze ich mich ein."
Durch diesen Pakt können insbesondere auch Gemeinden, die auf Grund ihrer Haushaltslage keine Darlehen finanzieren können, die dringend notwendigen Investitionen durch Zuschüsse in Angriff nehmen. Der Investitionspakt ergänzt die bestehenden Bundesprogramme zur energetischen Gebäudesanierung, wie das CO2-Gebäudesanierungsprogramm oder die KfW-Förderprogramme.
Der Investitionspakt wurde Anfang des Jahres zwischen Bund, Ländern und Kommunen vereinbart. Dieses Jahr werden jeweils 200 Millionen Euro, also insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Anträge aus den Kommunen diese Mittel um ein Mehrfaches überschreiten.
Gerne beraten wir auch Sie zu energetischen Sanierungsmaßnahmen und zielführenden Förderanträgen.
Ihr Ansprechpartner bei ZREU:
Dipl.-Ing. für Umwelltechnik (FH) Rainer Lukas
Beratung & Konzepte
Telefon: 0941-46419-13
e-mail: lukas@zreu.de
Regensburg, 10. Juli 2008
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