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Vor wenigen Tagen unterzeichneten die Bürgermeister der drei Städte Klaus Adelt, Dieter Frank und Frank Stumpf einen Vertrag über "Leistungen des Stadtumbaumanagements" mit der KEWOG Städtebau GmbH, Tirschenreuth und der ZREU GmbH, Regensburg. Ein wichtiger Meilenstein um den umfangreichen Planungen nun Taten folgen zu lassen, wie die Bürgermeister betonten.

Ein kurzer Rückblick. Im Sommer 2004 wurden die drei Städte auf das neue Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau West" aufmerksam gemacht. Die Programmschwerpunkte (Reaktion auf den Strukturwandel durch den Rückgang von Einwohnern und Arbeitsplätzen, Reaktivierung von Brachflächen) treffen zu. Hinzu kam, dass die bisherigen staatlichen Programme nur noch geringe finanzielle Förderung erwarten lassen, so dass sich die Städte einzeln um die Programmaufnahme beworben. Im Dezember 2004 informierte die Regierung von Oberfranken, dass Selbitz, Schwarzenbach a.Wald und Naila im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit in das begehrte Förderprogramm "Stadtumbau West" aufgenommen werden. Auf welcher Basis diese Zusammenarbeit stattfinden sollte, musste erst in zahlreichen Besprechungen geklärt werden. Nach dem Ausschreibungs- und Auswahlprozess erhielten dann die Arbeitsgemeinschaft Prof. Schirmer und Wegner-Stadtplanung aus Veitshöchheim den Auftrag über die Erstellung des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes Selbitz-Schwarzenbach a.Wald-Naila, welches im Ergebnis am 25.01.2007 der Öffentlichkeit präsentiert wurde (siehe auch www.zukunftsallianz-ssn.de).
Auf dieses Ergebnis aufbauend folgte als erster wichtiger Schritt in der Umsetzung des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes die Ausschreibung und Beauftragung des Stadtumbaumanagers. Hier fiel die Entscheidung unter den acht Bewerbern für die KEWOG Städtbau GmbH sehr eindeutig aus. Die vorgetragene Kompetenz und die Referenzen überzeugten.
Der Geschäftsführer Jack Steinert betonte bei der Vertragsunterzeichnung, dass er sofort nach Kenntnis der Ausschreibung wusste, dass diese Aufgabe genau auf sein Unternehmen zugeschnitten ist. Das Projekt wird von Dipl.-Ing. und Regierungsbaumeisterin Jana Kochan geleitet.
Den Bereich erneuerbare Energien übernimmt als Kooperationspartner ZREU (Zentrum für rationelle Energieanwendung und Umwelt GmbH, Regensburg), vertreten durch den Geschäftsführer Dipl-Ing. Josef Konradl. Im Rahmen eines Energiekonzeptes soll die Errichtung weiterer Anlagen zur Nutzung regenerativer Energieträger, insbesondere Holz und Biomasse unterstützt werden. Das Konzept soll besonders geeignete Einsatzfelder und Betriebskonzepte herausarbeiten und zu einem möglichst effizienten Energieeinsatz (z.B. durch Kraft-Wärme-Kopplung) beitragen. Nun geht es daran, zügig die interkommunalen und örtlichen Projekte umzusetzen. Natürlich macht es keinen Sinn, alle erarbeiteten möglichen Projekte gleichzeitig anzupacken. Es werden als erstes die Impulsprojekte für die Realisierung vorbereitet.
Interkommunale Schlüsselprojekte sind
- Gemeinsame Gewerbeflächenvermarktung und Wirtschaftsförderung
- Bündelung des Tourismusmarketings, gemeinsame Marketingaktivitäten
- Technische Zusammenarbeit
- Vorbereitung und Initiierung eines Energiekonzeptes erneuerbare Energien
- Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Naila - Schwarzenbach a.Wald.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Josef Konradl
Tel.: 0941 464 19-14
e-mail: konradl@zreu.de
Regensburg, 20. September 2007
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