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1,1 Mio. € EU Fördergelder aus dem "LIFE-Umweltprogramm" für Erneuerbare Energie aus Klärschlamm - ZREU Förderantrag unter den besten 10 von 500 Anträgen
[ 27.01.2012 ]
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[ 22.08.2011 ]
Oberpfalz wird energetische Pionierregion Oberpfalz wird energetische Pionierregion
[ 04.08.2011 ]
Bayerisches Energiekonzept - "Energie innovativ" Bayerisches Energiekonzept - "Energie innovativ"
[ 26.07.2011 ]
Jetzt Anmelden: Am 29. und 30. September 2011 findet das Green Cities Forum in Regensburg statt. Jetzt Anmelden: Am 29. und 30. September 2011 findet das Green Cities Forum in Regensburg statt.
[ 18.07.2011 ]
Neubau Gymnasium Lappersdorf - GrundsteinlegungNeubau Gymnasium Lappersdorf - Grundsteinlegung
[ 07.07.2011 ]
Jetzt anmelden: Europäische Förderprogramme für erneuerbare Energien und Energieeffizienz am 28. September 2011 in Regensburg.Jetzt anmelden: Europäische Förderprogramme für erneuerbare Energien und Energieeffizienz am 28. September 2011 in Regensburg.
[ 31.05.2011 ]
Der neue "Energie-Atlas Bayern" ist online! Lesen Sie, wie Sie Energie und Geld sparen und aktiv zum Klimaschutzbeitragen.Der neue "Energie-Atlas Bayern" ist online! Lesen Sie, wie Sie Energie und Geld sparen und aktiv zum Klimaschutzbeitragen.

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Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Pfattertal (VBA) mit Sitz in Mintraching erprobt ein Konzept, mit dem aus Klärschlamm Öl, Gas und Koks gewonnen wird und das damit für eine enorm verbesserte Umweltbilanz sorgt. Das Projekt erreichte unter fast 500 Bewerbungen für das „EU-Life-Programm“ die Runde der besten 10. Für das Energiemanagement und die Verbreitung der Projektergebnisse ist ZREU zuständig.

Über einen chemisch katalytischen Prozess, die Niedertemperaturkonvertierung, entstehen aus getrocknetem Klärschlamm Rohöl, Gas und ein kohleartiges Festprodukt.

In der Zweckverbandskläranlage Herzogenmühle bei Mintraching entzieht eine Bandtrocknungsanlage dem Schlamm Flüssigkeit. Der getrocknete Schlamm wird in die Konvertierungsanlage transportiert und dort in Öl, Feststoff und Gas umgewandelt. Das verbleibende Wasser wird zurück in die Kläranlage gepumpt.

Das erzeugte Rohöl sowie das Gas bleiben im Prozess und liefern etwa 50% der zur Klärschlammtrocknung benötigten Energie. Die andere Hälfte wird als Abwärme in der neuen, benachbarten Biogasanlage erzeugt.

Wie die verbleibende „Kohle“ genutzt werden kann, ist eines der vielen Themen, die das Pilotprojekt mit dem Namen LOTECOTEC (low temperature conversion technique) in den kommenden drei Jahren untersuchen soll. Professor Ernst Stadlbauer von der FH Gießen Friedberg ist bereits heute davon überzeugt, dass das Festprodukt für die Industrie wegen seines Phosphor- und Graphitgehalts von Interesse ist. Neben der FH begleiten die Uni Gießen und die Bundeswehrhochschule München das Projekt. Die Projektsteuerung obliegt dem Ingenieurbüro Claudia Scharnagl. Für das Energiemanagement und die Verbreitung der Projektergebnisse ist ZREU zuständig.

Die Gesamtkosten liegen bei 4,25 Millionen Euro, die EU fördert es im Rahmen des „LIFE-Umweltprogramms“ mit rd. 1,1 Millionen Euro. Weitere Fördergelder vom Freistaat Bayern werden erwartet.

Aus 1.000t Klärschlamm werden über 100.000 Liter Rohöl erzeugt. Geplant ist eine Verarbeitung von 5.000t Klärschlamm pro Jahr und damit eine Erzeugung einer halben Million Liter Rohöl.

PDF [431 KB] dt.
LOTECOTEC | Rundschau | 22.11.2006

PDF [820 KB] dt.
LOTECOTEC | Zeitung für Regensburg | 22.11.2006

PDF [515 KB] en.
LOTECOTEC | The Parliament Magazine | 18.12.2006


Kontakt:

Dipl.-Ing. Josef Konradl
Tel.: 0941 464 19-14

e-mail: konradl@zreu.de




Regensburg, 19. Februar 2007