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Prämiertes Einsparkonzept - Pilotprojekt zur CO2-Minderung in der Therme I in Bad Füssing mit dem Umweltpreis 2005 ausgezeichnet
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Umweltpreis 2005 der Bayerischen Landesstiftung verliehen. Faltlhauser: „Tatkräftige Menschen mit großem Engagement geehrt“.


Die Gemeinde Bad Füssing erhält den Umweltpreis 2005 für ein Pilotprojekt zur CO2-Minderung in der Therme I. „Die Landesstiftung würdigt mit der Preisverleihung beispielhaft herausragendes Wirken von Einzelpersonen und Institutionen“, stellte Finanzminister Kurt Faltlhauser in Vertretung von Ministerpräsident Edmund Stoiber bei der Verleihung der diesjährigen Preise der Bayerischen Landesstiftung am Mittwoch, 7.12.2005 in München fest.

Prämiertes Einsparkonzept - Pilotprojekt zur CO2-Minderung in der Therme I in Bad Füssing mit dem Umweltpreis 2005 ausgezeichnet

(v.l.) Staatsminister Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, 1. Bürger­meister der Gemeinde Bad Füssing Alois Brundobler und Hans Maurer, Vorsitzender des Vorstandes der Bayerischen Landes­stiftung, bei der Verleihung des Umweltpreises 2005

Prämiertes Einsparkonzept - Pilotprojekt zur CO2-Minderung in der Therme I in Bad Füssing mit dem Umweltpreis 2005 ausgezeichnet

(v.l.) Dipl.-Ing. Josef Konradl (ZREU), verantwortlich für die Planung und Umsetzung des technischen Konzeptes, im Gespräch mit Bgm. Alois Brundobler bei der Preis­verleihung in München


In der Laudatio hieß es „Die Gemeinde Bad Füssing hat mit ihrem Pilotprojekt zur CO2-Minderung in der Therme I einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Dabei wird die Wärmeenergie des 56°C heißen Thermalwassers zur CO2-neutralen Energieversorgung genutzt. Optimiert durch ein Energiemanagementsystem werden die Wasserströme so gekoppelt, dass je nach Jahreszeit und Bedarf eine kaskadenförmige Nachnutzung der Abwärme stattfinden kann. Ein Abwärmestrom, der zum Beispiel nur im Winter zum Beheizen des Innenbeckens gebraucht wird, dient im Sommer zum Beheizen des Wassers in einem nahe gelegenen, öffentlichen Freibad.

Neben der Installation des Energiemanagementsystems hat die Gemeinde Bad Füssing noch ein ganzes Bündel an technischen Maßnahmen zur Energieausnutzung und -einsparung umgesetzt. Der Gemeinde ist es so gelungen, 50% an fossiler Energie einzusparen und mehr als 1.500 Tonnen CO2 im Jahr zu vermeiden. Zum Vergleich: die eingesparte Energiemenge würde ausreichen, um den Energiebedarf von ca. 240 konventionellen Einfamilienhäusern zu decken“.

Durch die erzielbaren Einsparungen von jährlich 213.000 Euro (im vgl. zum Bezugsjahr 1999) amortisiert sich die Investition in die energiesparende Technik in rund drei Jahren.


Wie Staatsminister Prof. Dr. Kurt Faltlhauser abschließend bemerkte, müssten derartige Projekte zukünftig „noch mehr Wellen schlagen“, bei ihm seien diese „Wellen schon angekommen“.


Weitere Informationen zum Pilotprojekt in Bad Füssing

PDF [352 KB]

Gemeinde-Info Bad Füssing



Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Josef Konradl

Tel.: 0941 464 19-14

konradl@zreu.de


München, 7. Dezember 2005